Intersolar Europe München: CITEL demonstriert praxisnahe Schutzstufenkoordination bei Überspannungen

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Fünf Wochen lang analysierte CITEL im Labor in Reims verschiedene Überspannungsschutzschalter hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit in typischen Bestandsinstallationen. Im Fokus standen die Einhaltung von IEC-Normen bei unter zehn Metern Abstand sowie das Verhalten gemischter Ableiterkonzepte. Die experimentellen Ergebnisse füllen bestehende Datenlücken und ermöglichen detaillierte Validierungen. Auf der Intersolar Europe in München gibt CITEL praxisnahe Empfehlungen und präsentiert umfangreiche Messergebnisse, um Planern und Systemintegratoren bei beengten Platzverhältnissen zuverlässige Installationsleitfäden zu liefern anwendbar.

Reims-Labor bestätigt VG-Ableiterzuverlässigkeit bei kurzen Leitungswegen und kritischen Spannungsstößen

CITEL realisierte im Forschungslabor in Reims eine fünf Wochen umfassende Testreihe mit Überspannungsschutzgeräten diverser Hersteller. Ziel war die Prüfung des zehn Meter Mindestabstands in Bestandsimmobilien und die Untersuchung des Zusammenspiels unterschiedlicher Ableiterkonzepte unter begrenzten räumlichen Bedingungen. Die experimentellen Ergebnisse schließen eine bislang vorhandene Datenlücke zwischen IEC-Standardanforderungen und der praktischen Installation bei Nachrüstprojekten und liefern somit belastbare Praxisempfehlungen.

Impedanz praktisch entfällt: Schutzstufenkoordination bei minimalen Abständen ausführlich durchleuchtet

Rund drei Viertel der tatsächlichen Installationen halten die normativ vorgeschriebenen Abstände nicht ein. Um das zu untersuchen, testete CITEL in Reims den Betrieb von vorgeschalteten und nachgeschalteten Überspannungsschutzstufen bei sehr kurzen Leitungen, in denen die Impedanz praktisch nicht mehr wirkt. Die Ingenieure beobachteten die Interaktion verschiedener Herstellerlösungen, um zu prüfen, ob Systeme trotz unterschrittener Abstände zuverlässig Energie ableiten, Überspannungen verhindern und die Betriebssicherheit elektrotechnischer Anlagen gewähren.

Tatsächliche Energieableitfähigkeiten entscheiden gemessene Betriebssicherheit in realen beengten Überspannungsschutz-Systemen

Die Testauswertung bestätigt klar, dass Verantwortungsträger im Anlagenbau die Praxisdaten, sprich gemessene Ableitfähigkeiten und reale Geräteeigenschaften, als Grundlage ihrer Schutzkonzepte heranziehen sollten. Reine Simulationsrechnungen stoßen an Grenzen, wenn Überspannungsableiter unterschiedlicher Hersteller zusammentreffen. Aus diesem Grund stellt CITEL umfassende Praxishandbücher bereit, die präzise Verlegeanweisungen, Abstimmungsratschläge und Raumoptimierungsvorschriften enthalten. Somit wird die Funktionstüchtigkeit der Schutzstufen auch bei limitierten Montageflächen ohne Abstriche gewährleistet. Detaillierte Prüfaufzeichnungen unterstützen die normkonforme Dokumentation und erleichtern zukünftige Wartungsarbeiten.

Minimalleitungslängen – VG-Ableiter von CITEL gewährleistet sicheren Überspannungsschutz auch überall

In Tests auf minimalen Leitungslängen beeindruckte der gasgefüllte VG-Ableiter von CITEL mit effizienter Energieableitung. Seine Funkenstrecken aus hochwertigem Schutzgas verhindern Überspannungsspitzen und schützen angeschlossene Sensoren und Umrichter vor kritischer Belastung. Dieses Konzept eignet sich optimal für modernisierte Bestandsanlagen mit beengten Platzverhältnissen. IoT-Geräte und Photovoltaikmodule profitieren von gleichbleibender Netzspannung, reduzierten Störfällen und verlängerten Wartungsintervallen, was die Gesamtbetriebskosten senkt und die Netzstabilität verbessert. Die modulare Integration erfolgt werkzeuglos und ermöglicht schnelle Nachrüstung.

Reims-Testkampagne liefert praxisorientierte Daten für zuverlässigen Überspannungsschutz in Bestandsimmobilien

Vom 23. bis 25. Juni gibt CITEL in München auf der Intersolar Europe Einblick in experimentell gewonnene Testergebnisse und praxisorientierte Empfehlungen für den Überspannungsschutz. Am Stand in Halle B4, Nummer 111, demonstrieren Fachleute die Wirksamkeit verschiedener Ableiterlösungen und erläutern praxisgerechte Installationshinweise für enge räumliche Gegebenheiten. Besucher können sich über Energieableitungskapazitäten informieren. Journalisten haben vor Ort die Möglichkeit, exklusive Gesprächstermine zu vereinbaren, um ausführliche technische Details der Versuchsreihen zu erfragen.

Die in Reims durchgeführten Labortests von CITEL belegen, dass theoretische Annahmen zur Kombination unterschiedlicher Überspannungsschutzgeräte ohne fundierte Messdaten nicht ausreichen. Mit realen Installationsbedingungen simuliert, glichen die Ingenieure IEC-Vorgaben mit tatsächlichen Schutzwirkungen ab und entwickelten darauf basierende, praxisnahe Empfehlungen. Der gezielte Einbau gasgefüllter VG-Ableiter an der ersten Schutzstufe sichert kontrollierte Energieableitung, erhöht Planungsspielräume und stärkt den Schutz von IoT- und Solarsystemkomponenten selbst bei geringsten Abständen, garantiert dauerhafte Betriebssicherheit und steigert Gesamtanlageneffizienz.

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