Für maximale Bandbreitenfähigkeit und effiziente Netzwerktopologien lässt sich das LWL-Sendemodul optional für CWDM- und DWDM-Multiplexing konfigurieren. Dabei kommen standardmäßig 1310-nm-DFB-Laser zum Einsatz, die bis zu 40 unabhängige optische Kanäle über eine einzelne Glasfaser leiten. Diese Technologie ermöglicht eine erhebliche Verdichtung von HF-Signalen, reduziert den Glasfaseraufwand und schafft eine skalierbare Infrastruktur für den parallelen Betrieb mehrerer Satelliten-Downlinks oder breitbandiger Kommunikationsstrecken. Unternehmen können so vorhandene Faserressourcen optimal nutzen.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Modulares Design mit klaren Schnittstellen für Satellitenbodenstationen und Teleports
Dieses neue RFoF-Sendemodul wandelt L-Band- und Wideband-HF-Signale in präzise optische Signale um und ermöglicht so verlustarme Übertragungen über lange Glasfaserdistanzen. Anwender profitieren von einer schaltbaren LNB-Stromversorgung, manueller und automatischer AGC-Regelung sowie einem frontseitigen HF-Monitoring-Anschluss. CWDM- und DWDM-Optionen erlauben den Ausbau auf bis zu 40 Kanäle. Per In-Band Monitoring, Web-Interface oder SNMP lassen sich alle relevanten Parameter aus der Ferne ablesen und konfigurieren. Das robuste Metallgehäuse ist für professionelle Satellitenbodenstationen und Teleport-Einsätze ausgelegt.
Modulares Design ermöglicht HF-Transport für L-Band und weitere Anwendungen
Mit modularer Architektur unterstützt das Gerät eine Bandbreite von 50 MHz bis 3 GHz und deckt somit L-Band sowie darüber hinausgehende Frequenzbereiche ab. Anwender wählen zwischen Einkanal- und Zweikanalversionen, in deren Eingänge jeweils eine schaltbare LNB-Spannungsversorgung von 13 V oder 18 V DC integriert ist. Diese ermöglicht die unmittelbare Stromversorgung externer Bauteile wie LNBs oder Vorverstärker und vermeidet zusätzliche Netzteile und Kabelstrecken im System. Das reduziert Installationskomplexität, beschleunigt Aufbauprozesse und steigert Zuverlässigkeit nachhaltig deutlich.
Verstärkungsregelung von 0 bis +30?dB manuell oder automatisch schaltbar
Die Verstärkungsregelung des LWL-Sendemoduls arbeitet in einem Bereich von 0 bis +30 dB und kann je nach Anforderung entweder manuell eingestellt oder automatisch mittels AGC betrieben werden. Für schnelle Feldpegelkontrollen ohne Auftrennung des Signalpfades ist ein HF-Monitoring-Anschluss auf der Frontplatte integriert. Diese Lösung minimiert Interruptionsrisiken, ermöglicht zeitnahe Kalibrierungen am Betriebsort und bewahrt gleichzeitig die Kontinuität des Datenstroms bei anspruchsvollen Netzwerk- oder Antennenanwendungen. Techniker profitieren von effizienter Wartung und Justage vor Ort.
Skalierbare Netzwerke dank CWDM/DWDM über einzelne Glasfaser mit DFB-Laser
Grundsätzlich setzt das Gerät auf 1310?nm DFB-Laser, um eine gleichbleibende optische Leistung bei geringer Signalverzerrung zu gewährleisten. Auf Wunsch lässt sich das Modul für CWDM- oder DWDM-Topologien anpassen, um bis zu vierzig Kanäle über eine einzige Glasfaser zu übertragen. Diese Technik schafft die Basis für dichte, hoch skalierbare und gleichzeitig wartungsarme Glasfasernetze. Netzwerkarchitekten können damit die Infrastruktur optimal auslasten und zukünftige Erweiterungen ohne großen Aufwand planen energieeffizient, kostenschonend und zukunftssicher.
Statusdaten direkt durch Glasfaser übertragen dank integriertem In-Band Monitoring
Mittels Web-Interface oder SNMP lassen sich sicherheitsrelevante Messdaten wie HF-Eingangsleistung, Gehäusetemperatur und Laserstatus zentral erfassen und historisieren. Das In-Band Monitoring integriert die Statusdaten nahtlos in den bestehenden Glasfaserkanal, sodass keine zusätzlichen Verbindungsleitungen erforderlich sind. Diese Lösung minimiert potenzielle Angriffsvektoren und ermöglicht gleichzeitig eine lückenlose Systemkontrolle in Echtzeit. Wartungs- und Serviceteams profitieren von planbaren Alarmgrenzen und automatischen Benachrichtigungen bei kritischen Zustandsänderungen. Protokollierung erfolgt verschlüsselt, revisionssicher, automatisiert und jederzeit per komfortabler Exportfunktion.
Satelliten-Teleportstationsmodule gewährleisten verlustfreie L-Band Signalübertragung über große Entfernungen zuverlässig
Die Sendeeinheiten kommen in Satellitenbodenstationen und Teleport-Netzen zum Einsatz, um L-Band-Signale über weite Distanzen ohne Leistungsverluste zu transportieren. Sie werden unmittelbar an der Antennenbasis installiert und wandeln die HF-Signale in Lichtsignale mit minimaler Laufzeit um. Dadurch erreichen sie eine nahezu verzögerungsfreie Übertragung zum Technikzentrum. Durch modulare Erweiterungen und digitale Steuerung lassen sich Bandbreite, Kanalanzahl und Monitoring-Parameter nach Bedarf konfigurieren. Echtzeit-Statusberichte via Webinterface und SNMP gewährleisten lückenlose Systemkontrolle und Alarmierung jederzeit.
Kompetente Fachberatung zur RF-Systemauslegung von Telemeter Electronic für Spitzenleistung
Telesmeter Electronic GmbH stellt Interessenten erfahrene RF-Berater zur Seite, die umfassende Projektbetreuung von der Planung bis zum Betrieb bieten. Durch Analyse relevanter Standards, Normen und Umweltbedingungen entwickeln sie konkrete Handlungsempfehlungen für Hardware-Auswahl, Verkabelung und Redundanzstrategien. Parallel unterstützen sie bei der Einrichtung von Monitoring- und Steuerungslösungen, um die Netzverfügbarkeit jederzeit zu überwachen. Auf Wunsch begleiten sie Testphasen im Labor und im Feld, um optimale Zuverlässigkeit und Performance sicherzustellen, mit umfassendem Support.
Das modulare LWL-Sendemodul von Telemeter Electronic bietet höchste Flexibilität bei RF-over-Fiber-Installationen. In einem kompakten Gehäuse werden HF-Signale zwischen 50 MHz und 3 GHz konvertiert, wobei Anwender zwischen Einkanal- und Zweikanal-Varianten wählen können. Jeder Eingang verfügt über eine zuschaltbare 13 V/18 V LNB-Versorgung. Mit manuellem sowie automatischem Gain Control und einem dedizierten HF-Monitoring-Anschluss lassen sich Pegel schnell justieren, während In-Band Monitoring und Fernsteuerung per Web oder SNMP die Betriebssicherheit erhöhen.

