Rittal Automation Systems bietet das Wire Terminal WT L in zwei Varianten: WT L5 mit fünf Fördertöpfen für Drahtquerschnitte von 0,5 bis 2,5 mm² sowie WT L10 mit zehn Fördertöpfen für Querschnitte bis 6 mm². Beide Modelle liefern Drähte in ein fünfstufiges Drahtschienensystem, einen Drahtkettenbündler oder direkt in das optionale Wire Handling System, bieten Prozesssicherheit und Beschleunigung um bis elf Mal, reduzieren Prozesskosten und amortisieren sich ab 150 Schaltschränken jährlich.
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Komplexitätsreduzierung durch 12-fachen Drahteinzug senkt Investitionskosten für KMU deutlich

Thorsten Eberz, Leiter Product Management bei Rittal Automation (Foto: Rittal GmbH & Co. KG)
Der WT L kombiniert die zuverlässige Steuerungsarchitektur des Wire Terminal WT C mit einer stark reduzierten Stellfläche von nur zwei Quadratmetern. Ein 12-fach Drahteinzug plus ein einziges Ausgabemodul sorgen für schlankere Technologien, weniger Wartungsaufwand und überschaubare Anschaffungskosten. Dies erlaubt auch kleinen Fertigungsstätten die Einführung vollautomatisierter Drahtkonfektionierung. Die kompakte Konstruktion ermöglicht flexible Aufstellung in beengten Bereichen und fördert eine nahtlose Integration in digitale Produktionsnetzwerke. Schnelle Amortisation und hohe Prozesssicherheit ermöglichen Kontrolle.
Automatisches Beschriften und Crimpen durch WT L schafft Zeitersparnis
Durch die Integration mit Eplan und der digitalen Zwillingstechnologie automatisiert das Wire Terminal WT L von Rittal sämtliche Arbeitsschritte der Drahtkonfektionierung und erhöht die Leistungsfähigkeit um das bis zu elffache des manuellen Arbeitsaufwands. Automatisches Ablängen, Datenübertragung für Beschriftung und automatisches Crimpen reduzieren Stillstandszeiten, verschlanken Prozesse und senken Kosten. Bei einer Jahresproduktion von 150 Schaltschränken mit je 500 Drähten amortisiert sich die Investition durchschnittlich innerhalb von zweieinhalb Jahren mit klarem ROI.
WT L5 bearbeitet Drähte 0,5-2,5 mm² über fünf Fördertöpfe
Mit dem WT L5 lassen sich Kabelquerschnitte von 0,5 bis 2,5 mm² über fünf Fördertöpfe automatisiert konfektionieren. Die weiterentwickelte WT L10-Ausführung verfügt über zehn Fördertöpfe für Drahtquerschnitte bis 6 mm². Anschließend ordnet das System die Drähte in ein fünfstufiges Drahtschienensystem ein oder transportiert sie in einen Drahtkettenbündler beziehungsweise direkt in die Drahtfördereinheit des optionalen Wire Handling Systems, um nahtlose Integration in ganze Produktionslinien zu gewährleisten und dauerhaft maximale Effizienz gewährleisten.
Automatische Ablängung, Beschriftung und Crimpung durch Eplan-Zwilling WT L
Alle für die Drahtfertigung notwendigen Parameter werden vom WT L automatisch aus Eplan übernommen und in den digitalen Zwilling übertragen, der anschließend die Ablänge-, Beschriftungs- und Crimpabläufe eigenständig steuert. Durch die Integration mit Eplan Smart Production, dem RiPanel Processing Center sowie dem optionalen Wire Handling System entsteht eine durchgängig vernetzte Produktionsumgebung. Diese Automatisierung vereinfacht Planungsprozesse, minimiert manuelle Eingriffe, erhöht die Prozesssicherheit, sorgt für effiziente Fertigungsergebnisse im Steuerungsbau und Wartungsintervalle.
Der WT L erweitert die automatisierte Drahtfertigung auf neue Anwenderkreise, indem er die Prozesssicherheit und Qualität der großen WT C-Plattform auf kompakter Fläche vereint. Mit bis zu elffacher Geschwindigkeit ermöglicht das System präzise Längen, exaktes Beschriften und Crimpen ohne manuelle Nacharbeit. Die nahtlose Eplan-Anbindung nutzt einen digitalen Zwilling, während das optionale Wire Handling System die Fertigungslinie bis zur Montage digital vernetzt und optimiert. Einfaches Setup und intuitive Menüführung sparen Zeit.

