Ausgebremst: Zehn Gründe, warum Windows-PCs immer langsamer werden

17.05.2010 | Castrop-Rauxel
Wenn der PC langsamer wird, kann das viele Ursachen haben. Man muss nicht gleich einen neuen Rechner kaufen, denn mit Tuning lassen sich müde Rechner wieder fit machen.

PC Pitstop, der führende Anbieter von webbasierter Software für PC-Optimierung, -Sicherheit und -Diagnose, hat weltweit rund 200 Millionen Windows-PCs analysiert. Die Scans zeigten deutlich, wo es bei Windows-PCs hakt und warum die Systeme häufig langsamer arbeiten, als es sein müsste.

Die Tuning-Experten von PC Pitstop haben die zehn häufigsten Bremser identifiziert:

  • 1. Startprogramme: Beim Windows-Start werden zu viele Programme geladen. Viele davon sind kleine Tools, die niemand wirklich braucht, die aber bei der Inbetriebnahme mitinstalliert wurden, später den Speicher belasten und das Hochfahren des Betriebssystems verlangsamen.
  • 2. Beschädigte Registry: Die Registry ist das zentrale Nervensystem des Betriebssystems. Defekte machen den PC nicht nur langsamer, sondern sind eine Gefahr für die Stabilität des gesamten Systems.
  • 3. Fragmentierte Festplatte: Je mehr am PC gearbeitet wird, Dateien kopiert, gelöscht, hinzugefügt oder verschoben werden, desto unaufgeräumter wird die Dateistruktur auf der Festplatte. Das verlangsamt den Zugriff auf einzelne Dateien deutlich.
  • 4. Zu viele aktive Prozesse: Besonders Virenschutz, Firewall und sonstige Sicherheitsanwendungen, die im Hintergrund laufen und den PC ständig überprüfen, können ein Grund für einen langsamen PC sein. Die Zahl solcher Tools wächst im Lauf der Zeit, sie verbrauchen schon im "Leerlauf" so viele Systemressourcen, dass für die eigentlichen Aufgaben wenig Platz bleibt.
  • 5. Unvollständige Deinstallation: Bei der Deinstallation von Programmen bleiben sehr oft nicht mehr benötigte Einträge in der Registry, in Systembibliotheken usw. übrig, die das System aufblähen und instabil werden lassen.
  • 6. Zu kleine Auslagerungsdatei: Die Auslagerungsdatei wird genutzt, um Aufgaben ausführen zu können, wenn der Arbeitsspeicher (RAM) ausgelastet ist. Ist die Auslagerungsdatei zu klein, kann Windows nicht richtig arbeiten, weil nicht alle benötigten Dateien für die Ausführung eines Programms zur Verfügung gestellt werden können. Ist die Auslagerungsdatei zu groß, wird Speicherkapazität der Festplatte geblockt, die anderswo besser genutzt werden könnte.
  • 7. Spyware: Läuft auf einem PC im Hintergrund unbemerkt Spyware mit, dann kann das seine Performance ganz erheblich bremsen.
  • 8. Junk Files: Temporäre Dateien, Caches von Programmen und Internetseiten sowie nicht geleerte Papierkörbe können schnell ein sehr großes Volumen an unnützen Dateien ausmachen und so Speicherkapazität belegen, die beispielsweise für die Auslagerungsdatei dringend benötigt würde.
  • 9. Treiber: Fehlerhafte oder veraltete Treiber können zu Problemen und Inkompatibilitäten führen. Besonders wenn es um Netzwerk/WLAN oder Grafik- und Soundadapter geht, werden diese vom Hersteller sehr häufig aktualisiert, um weniger Strom zu verbrauchen - besonders für Laptops und Netbooks wichtig -, um neue Funktionalitäten hinzuzufügen oder Fehler aus vorigen Treiberversionen zu beheben.
  • 10. Unzureichende Hardware-Ausstattung: Zu wenig RAM, eine zu kleine Festplatte oder eine zu geringe Grafikpower, beispielsweise für 3D-Grafik, können die Performance eines PCs deutlich reduzieren.

"Wenn der PC langsamer wird, muss man nicht gleich einen neuen kaufen", erklärt Ralf Biesemeier, bei PC Pitstop in Castrop-Rauxel für das europäische Geschäft verantwortlich. "Um einen PC optimal einzustellen, braucht man aber ein gewisses technisches Verständnis - oder man überlässt das Tuning einem Tool, das das automatisch erledigt. Mit PC Matic zum Beispiel ist für das gesamte Tuning eines PCs nur ein einziger Mausklick notwendig."

Quelle: Pressemeldung PC Pitstop

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